Freitag, 18. November 2011

Card Reader wird nicht mehr erkannt

Wer kennt das nicht? Die neuen Fotos sollen von der Digicam auf den Computer oder das Notebook über den eingebauten Card Reader übertragen werden. Und plötzlich stellt man fest, dass der Card Reader samt der Laufwerke urplötzlich aus dem System verschwunden ist!
Wo vorher an gewohnter Stelle im Gerätemanager noch Wechseldatenträger vorhanden waren, sind jetzt nur noch die Festplatten vorhanden.




Die Ursache des Problems bleibt meist im Verborgenen, da man häufig nicht weiß, wann der Card Reader sich verabschiedet hat. Aber hier hilft meist eine simple Lösung, sofern kein anderer Defekt vorliegt:

Das System wird heruntergefahren und vom Netzstrom getrennt. Beim Notebook entfernt man zusätzlich den Akku. Dann drückt man den Betriebsschalter ca. 10 Sekunden lang. Anschließend wird wieder der Netzstecker angeschlossen bzw. auch der Akku eingelegt.
Nach dem erneuten Hochfahren sollte der Card Reader zu neuem Leben erweckt sein, und der Übertragung der wertvollen Fotos steht nichts mehr im Wege.

Montag, 10. Oktober 2011

Skype und die Privatsphäre Einstellung

Nachdem ich zuletzt immer wieder unerwünschte Kontaktanfragen erhalten hatte, wollte ich die Einstellungen zu Privatsphäre in Skype entsprechend anpassen. Soweit so gut. Ein paar Stunden später kamen trotzdem unerwünschte Kontaktanfragen durch. Und dann stellte ich fest, dass meine Änderungen in den Einstellungen nicht gespeichert wurden. Nach wie vor konnte mich jeder anrufen bzw. anchatten.


Nachdem ich bei Skype keine Hinweise auf das Problem finden konnte, fing ich an ein wenig herum zu probieren. Erst als ich meinen Status auf Offline gesetzt, und dann die Einstellungen geändert habe, wurden diese tatsächlich gespeichert. Auch beim anschließenden Wechsel in den Onlinestatus oder einem Neustart von Skype blieben die geänderten Einstellungen erhalten.

Dienstag, 27. September 2011

Smartphones - erhöhte Sicherheit ist angesagt

Smartphones übernehmen immer mehr die Funktionen von Desktop-PCs oder Notebooks. E-Mail, Web-Surfen und die Nutzung von Programmen (Apps) verlagern sich mit zunehmender Leistung und größeren Displays auf die kleinen, handlichen Geräte. Dadurch verlagern sich auch persönliche und berufliche Daten, wie Fotos, Videos und Office-Dokumente auf das Smartphone, dessen Speicherkapazität heute üblicherweise mehr als 8 GB beträgt.

Bei der Arbeit am PC haben achten wir natürlich darauf, dass aktuelle Updates installiert werden, die Firewall aktiv ist, und das Antivirus-Programm unser Gerät schützt. Aber wie steht es um das Smartphone?

Es ist wesentlich höheren Gefährdungen ausgesetzt. Nicht nur durch den Einsatz von Apps, die unsicher sein können oder deren Nutzung erst dadurch ermöglicht wird, dass wir Daten zum Programmanbieter senden. Wer bereits einmal sein Smartphone verloren hat, oder wem es gestohlen wurde, kennt das mulmige Gefühl. Hat jetzt ein Fremder Zugriff auf meine Daten? Muss ich meine Konten bei Amazon, Facebook, ebay & Co. sperren?
Muss ich meinen Arbeitgeber informieren, weil Zugangsdaten oder Unternehmensdaten in andere Hände gelangt sind?


Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat hierzu ein Überblickspapier Smartphones veröffentlicht, das sowohl für Unternehmen, wie auch für Privatpersonen die Risiken näher aufzeigt, und welche Maßnahmen zum Schutz beitragen können.

Dienstag, 13. September 2011

AVM Fritz Fernzugang über UMTS macht fritz und fertig

Eigentlich sollte eine VPN Verbindung ins Heim- oder Firmennetzwerk heutzutage einfach zu realisieren sein. Ab und an gibt es aber auch hier Probleme, auch wenn man die allseits beliebte Fritz!box einsetzt, und für die UMTS Verbindung z.B. einen TD Web'n Walk Business Stick II verwendet.
In der Regel wird bei der Installation des Internet Managers unter Windows 7 (64-Bit)  ein neuer Netzwerkadapter erstellt, hinter dem sich ein Huawei E372 verbirgt.
Damit funktioniert der Zugriff auf das Internet schnell und  komfortabel. Wenn nur der Fritz!Fernzugang nicht rumzicken würde. Denn die VPN Verbindung zur Fritz!box wartet beim Aufbau bis zum Sankt Nimmerleinstag. Offenbar fehlt hier die Anbindung des AVM VPN Driver an den Netzwerkadapter.

Entweder greift man hier zu alternativer Software, wie Shrew Soft VPN Client oder man behilft sich mit der Verwendung des UMTS Sticks als Modem.

Freitag, 5. August 2011

VMware vSphere 5 - Änderungen im neuen Lizenzmodell

Nachdem sich viele Kunden über das neue Lizenzmodell verärgert in den Community-Foren geäußert haben, hat VMware entsprechend reagiert. Es bleibt nach wie vor bei der vRAM-Limitierung, was auch zu erwarten war. Die Grenzen wurden jedoch deutlich angehoben:

vRAM Limitierung nach altem / neuem Modell
vSphere Hypervisor (ESXi) - 8 GB / 32 GB (auf dem Host werden max 32 GB phys. Ram unterstützt)
vSphere Essentials - 24 GB / 32 GB je CPU Lizenz (maximal 192 GB vRAM mit 6 CPU)
vSphere Essentials Plus - 24 GB / 32 GB je CPU Lizenz (maximal 192 GB vRAM mit 6 CPU)
vSphere Standard - 24 GB / 32 GB je CPU Lizenz
vSphere Enterprise - 32 GB / 64 GB je CPU Lizenz
vSphere Enterprise Plus - 48 GB / 96 GB je CPU Lizenz

Für Neueinsteiger in die Virtualisierung bleibt der kostenlose Hypervisor (ESXi) somit weiterhin attraktiv. Bei einer  Limitierung auf 8 GB, die beispielsweise schon für den Small Business Server 2011 von Microsoft allein benötigt werden, wären andere Lösungen wie Xen Server oder Hyper-V von Microsoft bereits interessanter.

Der Speicherverbrauch einer virtuellen Maschine wird zudem gedeckelt. Selbst wenn eine VM eine vRAM-Zuteilung von maximal 1 Terabyte erhielte, werden bei der Lizenzierung zukünftig nur maximal 96 Gigabyte angerechnet.

Freitag, 15. Juli 2011

VMware vSphere 5 - Sturmlauf gegen neues Lizenzmodell

VMware hat die Freigabe der Virtualisierungslösung vSphere 5 angekündigt.
Um es vorweg zu nehmen: Es wird zahlreiche Verbesserungen und einige Neuerungen geben.

Ein Highlight für kleine bis mittlere Unternehmen wird die vSphere Storage Appliance bilden. Sie ermöglicht als reine Softwarelösung den Betrieb eines hochverfügbaren Clusters mit 3 Hosts ohne zusätzlichen Shared-Storage zu erwerben. Diese hat mit ca. 5000 US-Dollar auch einen stolzen Preis, wird aber für Neukunden zusammen mit dem Essentials Plus Kit ab dem 3.Quartal in einer Promo-Aktion 40% günstiger angeboten. Der Kauf eines Shared-Storage mit redundanten Komponenten in iSCSI oder FC Ausführung dürfte um einiges teurer sein.

Der Nachteil wird für einige Kunden im neuen Lizenzmodell liegen. Bisher wurde nach Prozessorkernen lizensiert. Dies hat sich für zahlreiche Kunden bisher bezahlt gemacht, weil man hierdurch sehr leistungsfähige Server mit geringen Hardwarekosten betreiben konnte.
Viele Kunden fühlen sich durch das neue Modell benachteiligt, und haben dies in den Community-Foren deutlich gemacht

In vSphere 5 werden die Lizenzen nach verwendetem vRAM der aktiven, virtuellen Maschinen berechnet. Das kann in großen Umgebungen mit vielen VMs und großzügiger vRAM-Zuteilung dazu führen, dass beim Wechsel auf vSphere 5 deutlich nachlizensiert werden muss. Zukünftig werden Enterprise-Kunden den Einsatz von VMs und deren Speicherzuteilung genauer unter die Lupe nehmen müssen.

Für VMware-Kunden mit Essentials Kits und einer kleinen Anzahl von VMs könnte sich das neue Lizenzmodell aber auch positiv auswirken. Die Anzahl der Prozessoren ist zwar weiterhin auf 6 begrenzt (bei Einsatz von 3 Hosts), aber die Anzahl der Kerne darf jetzt auch mehr als 6 betragen. Dafür wird der vRAM aller aktiven,virtuellen Maschinen hierbei auf 144 GB (24 je Prozessor) begrenzt. In der Praxis könnte man demnach 18 virtuelle Maschinen mit jeweils 8GB vRAM betreiben, was für viele kleine und mittlere Unternehmen ausreichen sollte, wenn sie auf Desktop-Virtualisierung verzichten.

Donnerstag, 3. März 2011

Strato HiDrive mit 100GB zum günstigen Preis

Strato bietet Neukunden mit seinem Online-Speicher HiDrive aktuell einen günstigen Einstieg in die Cloud. Mit der cebit-Aktion unter www.strato.de/cebit erhält man 100GB Online-Speicher zu einem Preis von 1 EUR für ein ganzes Jahr (inkl. Einrichtungskosten). Danach kostet der Speicher 4,90 pro Monat und wird im voraus pro Abrechnungsquartal berechnet. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 12 Monate und verlängert sich jeweils um weitere 12 Monate, wenn nicht 1 Monat vor Vertragsende gekündigt wird.

Strato unterstützt dabei eine ganze Reihe von Protokollen wie FTP, rsync, SCP, WebDAV, Windows-SMB (CIFS) und diese auch in verschlüsselter Form (u.a. TLS,SSH,SSL). Strato gewährt lt. AGB eine Verfügbarkeit von immerhin 99% und die Daten werden im Berliner Rechenzentrum gespeichert.

Ein vorab kurzer Test mit der Replikation von einem QNAP TS210 NAS per rsync (unverschlüsselt) auf das HiDrive hat problemlos funktioniert.

Während des Vertragsabschlusses wurde ein Rechnungsbetrag von 14,70 EUR ausgewiesen, der sich aber auf das 1.Quartal nach der ersten Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr beziehen soll. (lt. Strato-Hotline).

Kleines Manko
Während der Einrichtungsphase fordert der Login eine Kundennummer an, die normalerweise auf der Rechnung angegeben wird, aber bei Neukunden nicht automatisch per E-Mail zugestellt wird. Auch hier hat ein kurzer Anruf bei der Hotline mit Angabe der Auftragsnummer weitergeholfen.

Die Promo-Aktion läuft noch bis zum 31.03.2011